Unser Motto im Mai:

“Expedition am Bach”

Mit 18 Kindern ging es heute bei warmen Wetter und ohne Gewitter auf große Bachexpedition. Auf dem Weg zum Repkebach erfuhren die Kinder, wie wichtig Wasser für alles Leben ist: Wir spürten es überall in unserer Nähe auf.

Am Repkebach angekommen, erkundeten die Kinder erst einmal auf eigene Faust den Bachlauf: sie schauten, was es alles zu entdecken gab, kletterten über die Steine und kleinen Dämme und sprangen mit Hilfe von Ruten über den Bach.

Danach gingen sie zu zweit ausgerüstet mit Keschern, Eimern, Becherlupen und Bestimmungskarten als Forscher auf Entdeckungsreise. Da wurden Algen aus dem Bach gefischt, aber auch kleine Wassertiere, Wasserläufer und andere Tiere im und am Bach entdeckt, beobachtet und bestimmt.

Zum Schluss wurden dann noch Staudämme und kleine Boote gebaut und ausgiebig am Bach gespielt.

Dass es mittlerweile an zu regnen gefangen hatte, störte niemanden. Alle hatten einfach ihren Spaß und waren in ihrem Element. So kamen wir zwar feucht aber strahlend wieder bei den Eltern an.

Unser Motto im April: „Frühlingserwachen“

 

Ende April und kein Frühling in Sicht…. 😉 … da mussten wir zu einer List greifen…..

20 Kinder machten sich mit uns auf, als Schmetterlinge, Bienen, Hummeln,…  den Frühling zu suchen. Und sie fanden jede Menge Frühlingsblumen, die wir mangels echter Blumen im Wald versteckt hatten. In kleinen Gruppen suchten sie auf dem Weg bis zu unserem heutigen Rastplatz eifrig die vielen Frühblüher, deren Pollen die hungrigen Insekten im Frühjahr dringend als Nahrung benötigen. Später wurden die Blüten sortiert und die Blumen von den Kindern in Kleingruppen bestimmt.

Als Fotograf und Kamera suchten die Kinder dann Frühlingsmotive, untersuchten mit Lupen Keimlinge, Knospen, frische Triebe, Moos und vieles mehr und kamen dem Frühling doch so langsam auf die Spur…

Auch die Tierwelt ist im Frühling erwacht: Vogelgezwitscher und Tierspuren werden wahrgenommen und ein Duftmemory lässt die Kinder erfahren, dass Tiere sich auch wittern und am Geruch erkennen können.

Zum Abschluss bildeten die Kinder Vogelfamilien und bauten mit großer Kreativität wie ihre gefiederten Freunde Vogelnester, die kreativ und ideenreich ausgestattet wurden.

Mitgliederversammlung im Sollingverein

Die Mitglieder des Sollingverein Sievershausen sind herzlich eingeladen für Freitag, den 2.Juni ab 19 Uhr in die SollingScheune zur einmal jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung.

Auf der Tagesordnung stehen neben den Berichten des Vorstandes und der Spartenleitung, die Wahl von Kassenprüfern sowie eine Ehrung. Besprochen werden auch die Vorhaben im laufenden Jahr und ein Ausblick auf 2024 sowie die Haushaltslage.

In diesem Jahr findet im Abschluss ein gemütliches Beisammensein inklusive Vesper mit Getränken statt.

Zur besseren Planung wird um verbindliche Anmeldung bis 30.Mai bei einem Vorstandsmitglied gebeten. Weitere Informationen gibt im Aushang der Vereinsscheune.

Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme

Abgabe der Meilerkohle!

Der Sollingverein gibt die diesjährige Meilerkohle in 10 Kilogramm Säcken ab. Der Verkauf findet am Sonnabend, dem 17. Juni in der Zeit von 9:00 bis 13 :00 Uhr an der SollingScheune in Sievershausen statt. Der Vorstand bittet um Verständnis, das ein Verkauf nur bis zu maximal drei Sack pro Kunde möglich ist.

Unser Motto im März: „Unsere Wölfe“

 

Im März ging es für 30 Kinder in den Wildpark nach Neuhaus. Gemeinsam mit Christine Helms, Andrea Kamrowski und Theresa Hofacker erkundeten sie, welche besonderen Fähigkeiten diese Tiere auszeichnen.

Spielerisch wurden im Wildparkhaus Gerüche erkundet, Gruppen aus Fähen, Rüden, Jährlingen und Welpen gebildet und ein gemeinsames Wolfsgeheul angestimmt.

Während die Gruppe der Fähen und Rüden als erste draußen die Wölfe besuchte, beschäftigten sich die Jährlinge und Welpen drinnen mit dem Thema „Unsere Wölfe“.

Am Wolfsgehege konnten die Wölfe, die heute gut zu sehen waren, ausgiebig beobachtet werden. Hier erfuhren die Kinder viel über die gut ausgeprägten Sinne der Tiere, beschäftigten sich mit ihrer Lebensweise und ihrem gut getarnten Aussehen.

Im Wildparkhaus starteten die Jährlinge und Welpen währenddessen mit dem Basteln einer Wolfsmaske. Auch hier wurde noch einmal auf das Aussehen und die Lebensweise der Wölfe eingegangen und die Kinder konnten spielerisch das Zusammenleben von Siedlungen aus früheren Zeiten und den Wölfen im Naturraum nachspielen.

Nachdem die Kinder alle Stationen durchlaufen hatten, erhielten sie ein Heft über Wölfe und eine Urkunde mit einem Wolfsdiplom.

Das Mitmachbuch lädt Kinder der Region ein, den Wichtelpfad neu zu entdecken

Eigentlich ging alles relativ rasch, erläutert der Vorsitzende des Sollingverein Sievershausen das jüngste Projekt. Von der Idee über die Sicherstellung der Finanzierung bis zur Realisierung und Umsetzung vor Ort sind zwei Jahre vergangen.

Die offizielle Erstausgabe des Mitmachbuches findet am Sonntag, dem 16. April 2023 ab 11.30 Uhr statt. Direkt am Wichtelpfad können die Bücher in Empfang genommen werden. Bis 14 Uhr wird die Waldpädagogin Andrea Kamrowski die Ausgabe durchführen und auf Wunsch Erläuterungen zur Nutzung des Buches am Start des Wichtelpfades in Sievershausen „Unter den Eichen“ geben. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, an diesem Tag mit dem Buch die Runde neu zu entdecken.

Von den rund 8000 € Gesamtkosten hat die BINGO Umweltstiftung sechs Tausend beigesteuert und die Stiftung Wald sowie der Sollingverein aus der Wichtelsparspendendose jeweils 1000 €. Dafür stehen jetzt insgesamt 7000 gedruckte Mitmachbüchlein zur kostenlose Ausgabe an der Wichtelpfad Startstation.

 Andrea Kamrowski zur Entscheidung über das Mitmachbuch: „ Der Wichtelpfad mit seinen interaktiven Stationen ist gerade nach der Coronazeit vielen Kindern bekannt. Mit dem Mitmachbuch geben wir noch einmal an 10 Stationen neue Ideen hinein, die den Kindern ermöglichen sollen, die Natur rund um den Wichtelpfad noch einmal anders und neu zu entdecken.“

In Zusammenarbeit mit den zertifizierten Waldpädagoginnen Dr. Friederike Kaiser und Birgit Heimann sowie der Grafikdesignerin Kirsten Gattermann sind 10 Stationen entlang des Wichtelpfad Parcours entstanden, die neue Sinneseindrücke und Spaß in der Natur vermitteln sollen.

Beim Wichtel-Bingo sollen entdeckte waldtypische Fundstücke angekreuzt werden, „Gegensätze finden“ heißt eine weitere Aufgabe, die der Fantasie der Kinder weiteren Spiel- und Suchraum bietet (groß-klein, weich-hart, rund-eckig, kratzig-flauschig).  Den  eigenen Lieblingsduft aus dem Wald im Mitmachbuch mit nach Hause zu nehmen , ist eine Herausforderung. Genauso bietet die Waldkunst den Kreativen die Möglichkeit, ein Bild aus Waldgegenständen zu legen und es gibt sogar einen Preis zu gewinnen. Treffsicherheit ist beim Zapfenwerfen gefordert und um den geheimen Wichtel-Stempel zu entdecken, muss eine kleine Waldstrecke gefunden werden. Schnüren, hoppeln und springen heißt die Mitmachstation für Tierfreunde: Wie ein Hase hoppeln, ein Fuchs schnüren oder ein Reh springen wird plastisch dargestellt. Die Waldmaus schafft 70 Zentimeter und der Hirsch bis zu 9 Meter. Mit einigen Schlau-Wichtel Tipps gibt es noch zusätzliche Hinweise zu den angebotenen Themen.

Mit den neuen Stelen zum Mitmachen soll der Waldspaziergang auf dem Wichtelpfad in Sievershausen noch mehr Spaß machen. Für die Umsetzung des Projektes in der Natur dankt der Vorstand den fleißigen Helfern dem Team um den Wichtelpfadbetreuer Heinrich Ziegeler.

Lustig und besinnlich: Plattdeutscher Nachmittag auf der Abbecke

Einen kurzweiligen und gemütlichen Nachmittag bot der Sollingverein Interessierten der plattdeutschen Sprache. Die Veranstaltung Ende Februar 2023 lockte 36 Teilnehmer in die Waldgaststätte Abbecke. Ein guter Rahmen für dieses Veranstaltungsformat.

Unter der originellen plattdeutschen Leitung von Albert Behrens aus Sülbeck bekamen die Besucherinnen und Besucher über 120 Minuten lang Anekdoten und Geschichtchen präsentiert. Mit dabei vom Plattdeutsch Forum war Loni Meinecke aus Bad Gandersheim. Beiden Vortragenden war es gelungen, alte Vorgänge, und Lebensweisen teilweise in Gedichtform so zu beschreiben, dass ihnen Schmunzeln und Lachen der Zuhörerschaft sicher waren. Ebenso viel zustimmendes Kopfnicken, weil sich fast jeder an ähnliche frühere Begebenheiten erinnern konnte.

Insgesamt ein sehr gelungener Nachmittag fanden alle gleichermaßen und hoffen auf eine ähnliche Veranstaltung im nächsten Winterhalbjahr.

Unser Motto im Februar: “Was macht der Förster im Wald?”

 

Begleitet von Schneeflocken geht es heute gut eingepackt unter der Leitung von Christine Helms, Andrea Kamrowski und dem Forstwirt Heinrich Stapel mal wieder in den Wald. Heute wollen wir in Erfahrung bringen, was ein Förster und auch was ein Forstwirt im Wald so alles zu tun haben.

Spielerisch entdecken die Kinder in einem Tastbeutel, wofür wir überhaupt Holz brauchen und sie staunen nicht schlecht, als sie bemerken, dass Holz in fast allen Lebensbereichen genutzt wird:

Mit Holz wird gebaut, geschreinert, geheizt, Papier hergestellt, Ware verpackt und vieles mehr. Wir verbrauchen jede Menge Holz und das wird aus dem Wald geholt.

Die Kinder erfahren, welche Aufgaben dabei der Förster hat und wie der Forstwirt die Planungen des Försters im Wald umsetzt. Viel Spaß haben die Kinder dabei, Zeichen des Försters an den Bäumen zu entschlüsseln und selbst mit einer Kluppe zu messen, welche Bäume bereits erntereif sind. Wir finden Käferbäume und schauen uns die künstlerischen Gänge des Schädlings Borkenkäfer unter der Rinde an. An vielen Orten begegnen wir Zeitzeugen der Stürme Kyrill und Friederike, die hier im Wald große Kahlflächen hinterlassen haben.

Die Kinder erfahren, dass hier die Förster entscheiden, wie der Wald der Zukunft aussehen soll: Naturverjüngung oder Bäume anpflanzen? Welche Baumarten werden bevorzugt? Wie sollen die Jungpflanzen geschützt werden? Welche Rolle spielen die Tiere im Wald dabei?

Im Anschluss daran gehen wir mit Heinrich auf eine kahle Fläche, auf der im Sommer hauptsächlich Farn wächst. Hier wollen wir heute junge Bäume pflanzen. Heinrichs Auto hält alles bereit, was wir brauchen: verschiedene Pflanzgeräte, Stöcke zum Anbinden, junge Erlen und kleine Douglasienpflanzen.

Schwerbepackt machen wir uns auf den Weg, erfahren alles Wissenswerte über das richtige Pflanzen mit verschiedenen Spaten und dem Pflanzrohr und legen los. Jedes Kind pflanzt selbst einen Baum. Manche Kinder arbeiten in Zweierteams und pflanzen bis zu 7 Bäume! Am Ende der Aktion stehen 25 neue Erlen und 20 kleine Douglasien in unserem Wald!

Dann geht’s zurück in die warme Sollingscheune, wo wir uns erst einmal zünftig stärken. Im Anschluss daran haben die Kinder die Möglichkeit ein Video über die Arbeit eines Harvesters zu schauen und verschiedene Mal- und Rätselblätter zu den diversen Holzerntemaschinen zu bearbeiten.

Beim gemeinsamen Abschluss sind die Kinder sich alle einig, dass das ein toller Tag war, und sie berichten ihren Eltern stolz von der Pflanzaktion. Fest steht für uns auch: Wir werden unseren Wald in der Zukunft immer wieder mal besuchen und schauen wie die kleinen Pflanzen sich entwickeln und zu großen Bäumen werden!

Sollingverein kooperiert mit Waldpädagogikzentrum

Neue Wege der Zusammenarbeit

Gemeinsam waldbezogene Umweltthemen Kindern zu vermitteln, ist ein aktuelles Anliegen der beiden regionalen Akteure. Dazu haben der Sollingverein in Sievershausen, vertreten durch den Vorsitzenden Armin Ristau und das Waldpädagogikzentrum Weserbergland (WPZ), vertreten durch Theresa Hofacker eine langfristige Kooperationsvereinbarung geschlossen.

Auf den Flächen der Niedersächsischen Landesforsten führt der Verein künftig gemeinsam mit dem WPZ Kurzzeitangebote (Führungen), aber auch Walderlebnistage und Waldprojekte durch.

Dass so schnell eine gemeinsame auch rechtlich sichere Plattform für das Format gefunden werden konnte, macht Theresa Hofacker vom Waldpädagogikzentrum besonders stolz. Der Verein in Sievershausen sei der Erste, der diese Kooperationsplakette überreicht bekommen hat.  Es sollen natürlich weitere Vereinbarungen in der Region folgen.  Die Übergabe der Plakette erfolgte anlässlich der ersten Aktion mit Kindern in der Altersstufe von 7 bis 11 Jahren am Wichtelpfad.

Mit der Zeit gehen und Veränderungen in der Vereinsarbeit übernehmen, ist ein besonderes Anliegen des Vereinsvorsitzenden Ristau.  Waldbezogene Umweltbildung ist schon seit mehr als 20 Jahren ein Anliegen im Sollingverein und durch die Arbeit am Wichtelpfad sichtbar geworden.

Neu aufgenommen in die Aktivitäten des Vereins wurde jetzt offiziell die Sparte Waldpädagogik unter der Leitung von Andrea Kamrowski. Als angehende zertifizierte Waldpädagogin macht ihr die Vermittlung von Umweltthemen im Rahmen der „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) viel Spaß. In diesem Jahr gibt es monatliche Termine und auch im nächsten Jahr sollen weitere Aktionen folgen. Konkrete Hinweise liefern die Internetseiten der Kooperationspartner. Unterstützung erhielt das wegweisende Projekt von die Jugend-Stiftung im Landkreis Northeim.