Unser Motto im Februar: “Was macht der Förster im Wald?”

 

Begleitet von Schneeflocken geht es heute gut eingepackt unter der Leitung von Christine Helms, Andrea Kamrowski und dem Forstwirt Heinrich Stapel mal wieder in den Wald. Heute wollen wir in Erfahrung bringen, was ein Förster und auch was ein Forstwirt im Wald so alles zu tun haben.

Spielerisch entdecken die Kinder in einem Tastbeutel, wofür wir überhaupt Holz brauchen und sie staunen nicht schlecht, als sie bemerken, dass Holz in fast allen Lebensbereichen genutzt wird:

Mit Holz wird gebaut, geschreinert, geheizt, Papier hergestellt, Ware verpackt und vieles mehr. Wir verbrauchen jede Menge Holz und das wird aus dem Wald geholt.

Die Kinder erfahren, welche Aufgaben dabei der Förster hat und wie der Forstwirt die Planungen des Försters im Wald umsetzt. Viel Spaß haben die Kinder dabei, Zeichen des Försters an den Bäumen zu entschlüsseln und selbst mit einer Kluppe zu messen, welche Bäume bereits erntereif sind. Wir finden Käferbäume und schauen uns die künstlerischen Gänge des Schädlings Borkenkäfer unter der Rinde an. An vielen Orten begegnen wir Zeitzeugen der Stürme Kyrill und Friederike, die hier im Wald große Kahlflächen hinterlassen haben.

Die Kinder erfahren, dass hier die Förster entscheiden, wie der Wald der Zukunft aussehen soll: Naturverjüngung oder Bäume anpflanzen? Welche Baumarten werden bevorzugt? Wie sollen die Jungpflanzen geschützt werden? Welche Rolle spielen die Tiere im Wald dabei?

Im Anschluss daran gehen wir mit Heinrich auf eine kahle Fläche, auf der im Sommer hauptsächlich Farn wächst. Hier wollen wir heute junge Bäume pflanzen. Heinrichs Auto hält alles bereit, was wir brauchen: verschiedene Pflanzgeräte, Stöcke zum Anbinden, junge Erlen und kleine Douglasienpflanzen.

Schwerbepackt machen wir uns auf den Weg, erfahren alles Wissenswerte über das richtige Pflanzen mit verschiedenen Spaten und dem Pflanzrohr und legen los. Jedes Kind pflanzt selbst einen Baum. Manche Kinder arbeiten in Zweierteams und pflanzen bis zu 7 Bäume! Am Ende der Aktion stehen 25 neue Erlen und 20 kleine Douglasien in unserem Wald!

Dann geht’s zurück in die warme Sollingscheune, wo wir uns erst einmal zünftig stärken. Im Anschluss daran haben die Kinder die Möglichkeit ein Video über die Arbeit eines Harvesters zu schauen und verschiedene Mal- und Rätselblätter zu den diversen Holzerntemaschinen zu bearbeiten.

Beim gemeinsamen Abschluss sind die Kinder sich alle einig, dass das ein toller Tag war, und sie berichten ihren Eltern stolz von der Pflanzaktion. Fest steht für uns auch: Wir werden unseren Wald in der Zukunft immer wieder mal besuchen und schauen wie die kleinen Pflanzen sich entwickeln und zu großen Bäumen werden!