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Leben am Meiler

Bericht von Armin Ristau

 

Die Meilermannschaft lässt es gemütlich angehen, schaut die WM per Satellitenfernsehen im Wald und kümmert sich den ganzen Tag um Essen und Trinken.
Wer das denkt ist auf dem Holzweg:
Irgendwie ist auch Romantik dabei, aber immer auch Stress und Sorge. Jeden Tag müssen nicht nur die Luftlöcher tiefer gesetzt werden sondern 4-5 mal am Tag Glutnester erstickt und aufgefüllt, bei beißendem Qual die verkohlten höchsten Stellen am Meiler nieder getreten und nieder geklopft werden.

Erde muss vorbereitet und nachgeschaufelt werden, vorher gehört noch Laub auf das nachgelegte Holz. Mit Planen werden die Stellen abgedeckt, wo stetiger Wind die Verkohlung zu einseitig antreibt. Wer sich das Treiben um den Meiler längere Zeit anschaut, bekommt das Gefühl dafür wie viel Gefühl, Geschick und Glück dazu gehört, den Meiler erfolgreich zu betreiben. Weiterhin Gut Brand!

 

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